Feuchtraumtüren macht kurzfristige Feuchteeinwirkung nichts aus.

Der Einsatz einer Feuchtraumtür ist überall dort empfehlenswert, wo das Türblatt kurzfristig sehr hoher Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser ausgesetzt ist. So werden sie vorrangig in Sanitärbereichen, Behandlungsräumen und Badezimmern ohne Be- oder Entlüftung eingesetzt. Denn dort sind die Türen kurzfristig hoher Luftfeuchtigkeit oder kurzzeitiger Feuchteeinwirkung ausgesetzt. Im Gegensatz zu Nassraumtüren bestehen Feuchtraumtüren zwar nicht gegen permanente Wassereinwirkung, halten jedoch gegen Spritzwasser problemlos stand. Wer im Dusch- und Badebereich eine normale Tür ohne Feuchtraumeignung einbaut, muss langfristig mit Schäden an der Tür und Zarge rechnen.

Bei Feuchtraumtüren ist das gesamte Türelement mit korrosionsgeschützten (rostgeschützten) Beschlägen ausgestattet. Außerdem ist eine dauerelastische Abdichtung aller seitlichen Fugen zu Mauerwerk und Fliesen sinnvoll.

Ist die Tür nicht nur kurzfristig, sondern lang anhaltend Nässe ausgesetzt, kommen Nassraumtüren zum Einsatz.

Quelle: SCHÖRGHUBER

Welche Türen eignen sich für Feuchträume?

Wir empfehlen Ihnen für Feuchträume eine Vollspantür, je nach Einsatzzweck eignen sich aber auch Röhrenspantüren. Die Türblätter haben eine Stärke von 42 mm oder 50 mm. Welche Tür für Ihren Einsatzort am besten geeignet ist, klären wir gerne mit Ihnen persönlich – in einer ausführlichen Beratung. Dabei gehen wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein, um die perfekte Türlösung für Ihren Feuchtraum zu finden.

Welche Ausstattungsmöglichkeiten bieten Feuchtraumtüren?

Die Türblattkanten sind in der Regel mit feuchtigkeitsunempfindlichen Materialen ausgestattet. Beispielsweise mit einer ABS-Kante, verdeckten Kunststoffanleimern oder der robusten und nässeresistenten angegossenen PU-Kante. Damit das Wisch- oder Kondenswasser nicht in das Material der Tür eindringen und es dadurch beschädigen kann, wird die Türblattunterkante mit einem unsichtbaren Feuchteschutz versehen. Die individuelle Belastung von Türen, Zargen und Türbeschlägen durch Luftfeuchtigkeit und/oder Nässe ist im Vorfeld sorgfältig zu prüfen. Oftmals besteht die Möglichkeit weitere Funktionen in Feuchtraumtüren einzubauen und diese so multifunktional zu kombinieren.