Fluchtwegsysteme.

An Moderen Fluchtwegsysteme werden heute verschiedenste Anforderungen gestellt. Türen in Flucht – und Rettungswege – müssen ein Höchstmaß an Sicherheit bieten und im Notfall leicht verständlich, ohne fremde Hilfsmittel (Schlüssel und Erklärungen etc.), zu öffnen sein.

Eine intelligente Verriegelung wird durch ein intuitiv bedienbares Terminal an der Tür gesteuert. Berechtigte Personen können im Normalfall die Tür über einen Schlüsselschalter, Kartenleser oder eine Pin Code Tastatur begehen. Kommt es zu einem Notfall, so kann die Tür über einen Notknopf am Terminal geöffnet werden. Ein Alarmsignal ertönt, um den Notfall zu verdeutlichen und den Missbrauch vorzubeugen. Durch diese Systematik kann unbefugtes Begehen einer Tür verhindert bzw. nicht unbemerkt bleiben. Über eine zentrale Steuerung können Fluchtwegsysteme je nach Bedarf  auch dauerfreigeschaltet werden z.B. im Tagbetrieb.

Quelle: DORMAKABA

DORMAKABA bietet mit dem Systeme SafeRoute eine umfangreiche Lösung an.
Erfahren Sie mehr in der Broschüre:

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Mehr Flexibilität durch neues Lizenzmodell ohne Abo
  • Planungssicherheit durch weitgehend einheitliche Hardware
  • Einfache Verdrahtung durch weiterentwickelten DCW® Systembus
  • Jederzeit durch Lizenzerweiterung an aktuelle Bedürfnisse anpassbar
  • Intelligentes Leuchtring-Display: vereinfacht Installation und Inbetriebnahme, verbessert die Servicequalität durch einfache Erkennung von Systemstatus oder Fehlern
  • Unkomplizierte Alarmrücksetzung durch nichtrastende Nottaste
  • Spannungsversorgung kann an beliebigen Stellen innerhalb des Systembus erfolgen
  • Robustes Aufputzgehäuse im XEA Design mit Leichtmetall-Rahmen
  • In vielen Farbkombinationen erhältlich
  • Gemäss EltVTR zugelassen
  • Entspricht den Anforderungen der EN 13637

Anwendungsbeispiel: SafeRoute zwischen zwei OP Sälen

Eingesetzte Bestandteile der SafeRoute:

  1. Unterputzterminal (SCU-UP, DCW® Schlüsseltaster ST 55 DCW® LED, SES-UP)
  2. Türverriegelung STV 200
  3. Drehtürantrieb ED 100/250 mit Sicherheitssensorik und 24 V DC Spannungsversorgung
  4. Selbstverriegelndes Panik-Motorschloss SVP 2000 DCW® mit SVP-A Anschlusskabel
  5. Kartenleser (auf der Aussenseite)
  6. Berührungsloser Sensortaster
  7. SLI Standard + Applikation Schleusensteuerung
  8. Flatscan SW
  9. Kabelübergang KÜ 480 mit lösbarer Steckverbindung LK-12 (4x)
  10. OGRO Drücker-Garnitur nach EN 179

Funktionsweise:
Befindet sich die Anlage im Ruhezustand, sind beide Türen geschlossen und mit einem Alarm gesichert. Über einen berührungslosen Sensortasten lässt sich die erste Schleusentüre öffnen. Wenn gewünscht kann eine Zutrittskontrolle mittels Kartenleser erfolgen. Betritt man die Schleuse, so wird eine Zeitverzögerung aktivier: So wird der Zugang zur zweiten Schleusentüre erst nach Schließung der ersten Tür und nach Ablauf eines vorab definierten Zeitraums ermöglicht. Beim Verlassen des OP-Saals verhält es sich ebenso.

Im Notfall gibt SafeRoute beide Türen gleichzeitig frei, so dass eine ungehinderte Flucht möglich ist.