Strahlenschutztüren schirmen Strahlungen ab

Räume, die gefährlichen Strahlungen ausgesetzt sind, müssen mit speziellen Türen und Zargen ausgestattet werden. Das betrifft zum Beispiel Räume in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Arztpraxen oder Forschungseinrichtungen. Strahlenschutztüren schirmen nachhaltig schädliche Röntgen-, Gamma- oder Elektrostrahlung ab. Erzielt wird dieser Schutz durch in Tür und Zarge integrierte Bleieinlagen. Sie verhindern das Durchdringen von gesundheitsgefährdender Strahlung. Der Schwächungsgrad, darf an keiner Stelle unterbrochen werden.  Zuverlässigen Schutz bietet nur ein komplett geprüftes Element inklusive Stahlzarge und Beschlag.

Quelle: SCHÖRGHUBER

Ausstattung von Strahlenschutztüren:

Es gibt eine große Auswahl an Strahlenschutztüren in verschiedenen Ausführungen und mit unterschiedlicher Ausstattung. Ob 1-flügelig, 2-flügelig, mit Lichtausschnitt oder Schallschutzfunktion – Sie haben die Wahl. Sichtfenster in der Strahlenschutztür ermöglichen beispielsweise die Vorgänge im Raum zu beobachten. Auch als Schiebetür sind Strahlenschutztüren erhältlich. Diese eignet sich beispielsweise hervorragend als OP-Schiebetür.

Ausführungsvarianten:

  • Strahlenschutztüren in Anlehnung an DIN 6834
  • Bleichgleichwert 1 mm, 1,5 mm, 2 mm, 3 mm, 4 mm und 6 mm
  • 1- und 2-flügelige Strahlenschutztüren
  • Mit Schallschutz bis Rw,P = 45 dB kombinierbar
  • Kombination mit Stahlzargen
  • Lichtausschnitte, Sprechverglasungen, Oberblenden und Oberlichter
  • Ausführung als Strahlenschutz-Schiebetüren beziehungsweise OP-Schiebetüren

Wie werden die Strahlen abgelenkt?

Bleieinlage in der Deckplatte sind für den Strahlenschutz verantwortlich. Je nach Intensität der Strahlung muss die Bleieinlage eine bestimmte Dicke aufweisen. Diese Dicke ist entscheidend für den Schwächungsgrad. Man nennt diesen auch Bleigleichwert.